Ehrwald 2016

08 Feb
Published by ute

Am 10. Januar 2016 fuhren wir los nach Ehrwald. Wir wollten dort unseren diesjährigen Winterurlaub in der Zippermühle verbringen. Aber ob das bei diesem Winter klappte, dass wir Schnee hatten und Skilaufen konnten??? Die Reise dorthin hatte eher was von Sommer als von Winter; grüne, nasse Wiesen und Felder, auch Regen und sogar etwas Nebel - was hat das mit Winter zu tun? Hin und wieder konnte man zwar in weiter Ferne entdecken, dass es mal geschneit hatte, aber wir hatten schon mehr Schnee unterwegs.

Na, irgendwann kamen wir dann in Alpennähe - und der Schnee wurde erst auf den Bergen und dann auch im Tal mehr. Und unsere Hoffnung stieg! In Ehrwald gab es dann Schnee und wir waren gut zufrieden.

Am nächsten Tag schneite es oben auf der Alm, unten regnete es. Also kauften wir die Liftkarten, liehen uns die Skier und ließen sie anpassen. Dann fuhren wir mit der Gondelbahn hoch, tranken eine heiße Schokolade und fuhren dann wieder nach unten. Die Tage danach schneite es noch reichlich und das Wetter wurde winterlicher, also konnten wir doch gut Skilaufen! Am Rodelabend fuhren wir mit der Bahn nach oben und aßen dort im Tiroler Haus. Später fuhren wir dann wieder nach unten, stiegen in den Bus und ließen bis zum Martinsplatz fahren.

Am Wochenende wurde es wieder weniger schön, es zog dichter Nebel auf. Wir entschlossen uns, nachdem wir oben auf der Alm noch nicht einmal 30m weit gucken konnten, an diesem Tag nicht Ski zu laufen, sondern zu wandern.  Wir gingen den Weg zur Talstation und fuhren von dort aus über Biberwier mit dem Bus nach Lermoos, sahen uns dort ein wenig um und wanderten dann durchs Moos nach Ehrwald zurück. Am Sonntag wurde wieder gewandert, dieses Mal ging es über den Skischulsammelplatz den Plattenweg entlang zur Talstation der Wettersteinbahn, wo wir im Restaurant "Panorama" Pause machten, etwas tranken und einen Apfelstrudel mit Vanillesoße aßen. Danach machten wir uns auf den Heimweg in den Ort .

Der  Rest des Urlaubs war dann wieder dem Skilaufen vorbehalten. Das Wetter war schön und so nutzten wir alle Lifte und Pisten reichlich aus.

   

Am Abend spielten wir oft mit unseren Wirtsleuten Karten. Freitag war dann nach dem Skilaufen das Ausbuddeln des Autos angesagt, denn unsere Wirtsleute hatten angeboten, dass wir es in die Garage stellen könnten, wovon wir gerne Gebrauch machten.

Und so war es wieder ein gelungener Urlaub, am Sonntagfuhren wir nämlich wieder nach Hause. Wir hatten wieder jedes Wetter: bei der Abreise schien die Sonne, dann erlebten wir Regen und auch Nebel - aber das machte nichts.

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