Korswandt auf Usedom

02 Oct
Published by ute

Am 8. September starteten wir mit Freunden um 9.30 Uhr in Osnabrück nach Usedom. Dort wollten wir bei schönem Wetter die Insel mit dem Fahrrad erkunden, jedenfalls teilweise!

Die Fahrt führte uns über die Autobahnen 1 und 20 und über Anklam nach Heringsdorf, wo wir die Schlüssel für unsere Doppelhaushälfte in Korswandt abholten. Es war alles gut organisiert und frohgelaunt machten wir uns auf, die restlichen Kilometer zu bewältigen. Das Haus lag sehr schön mit Blick auf einen Golfplatz. Die Räder konnten wir in einem abschließbaren Schuppen unterstellen. Dann wurden die Sachen eingeräumt und unsere Unterkunft in Beschlag genommen. Platz hatten wir vier reichlich bei den drei Schlafzimmern, den beiden Badezimmern und dem großen und gemütlichen Wohnzimmer mit einer gut ausgestatteten Küche. Auch die Terrasse war sehr schön und sollte uns die ganze Woche als Sonnenplatz zum Frühstück und am späten Nachmittag zum Ausruhen dienen.

Gegen Abend unseres Ankunftstages fuhren wir noch mit den Rädern in das nur 4 km entfernte Seebad Ahlbeck. An der Promenade fanden wir eine Gartenwirtschaft und nahmen dort eine kleine Fischmahlzeit ein. Im Dunklen fuhren wir dann nach Korswandt zurück. Das Seebad Ahlbeck gehört zu den Kaiserbädern und liegt nahe an der Grenze zu Polen.

Am Freitag gab es das Frühstück das erste Mal auf der Terrasse bei tollem Wetter! Dann hatten wir eine Radtour zu den drei Kaiserbädern geplant. Also machten wir uns wieder auf nach Ahlbeck, besuchten dort die Landungsbrücke mit dem bekannten Gebäude, das auch ein Restaurant beherbergt. Es ging dann weiter die Promenade entlang nach Heringsdorf. PromenadeDie Seebrücke war natürlich ein Ziel, zumal sie so ganz anders ist als in Ahlbeck. Hier konnte man in den Geschäften so ziemlich alles einkaufen, was man als Urlauber gebrauchen konnte - oder auch nicht. Wir fuhren dann auch weiter nach Bansin, natürlich immer auf der Promenade und sahen uns auch dort die Seebrücke an. Bald ging es dann wieder zurück nach Korswandt.

Sonnabend machten wir einen Fahrradausflug nach Swinemünde/Polen. Wir waren recht schnell an der Grenze, die uns doch beeindruckt hat, denn der Fahrradweg führte direkt an der Grenze vorbei. Nach einer Pause ging es weiter nach Swinemünde. Die Promenade war sehr schön, Geschäfte gab es reichlich, vor allem welche, die Bernstein führten. Dann wurde es etwas schwieriger, den richtigen Weg zu finden. Schließlich fanden wir ihn aber doch noch und kamen nach Kamminke, wo wir dann auch wieder ein Fischbrötchen aßen und etwas tranken.

Und am Sonntag fuhren wir bei schönem Wetter wieder mit dem Fahrrad nach Benz, Mellentin und dann wieder nach Korswandt zurück. In Benz war die Mühle die Attraktion. Sie lag auf einer Anhöhe und die Anlage war wirklich schön. Nach einer Pause machten wir uns  auf den Abstieg. Abstieg deswegen, weil wir die Räder schieben mussten, denn es führten Stufen hinunter. Aber dann konnten wir wieder auf die Räder steigen und weiterfahren in Richtung Mellentin.

Montagmorgen schien die Sonne und wir nahmen das Frühstück natürlich wieder auf der Terrasse zu uns. Danach machten wir uns per Auto auf den Weg nach Wolgast und Anklam.Wolgast Beide Städte gefielen uns sehr bei unserem Rundgang.

Dienstag stand dann eine  Radtour mit dem Ziel Peenemünde auf dem Programm. Allerdings haben wir das Museum in der ehemaligen Heeresversuchsanstalt nicht besucht. Uns taten noch die Füße vom Vortag weh. Also fuhren wir zum Hafen. Da gerade Mittagszeit war, war Essen angesagt. Es gab - oh Wunder - Fischbrötchen. Im Hafen liegt außerdem ein altes russisches Atom-U-Boot, das man natürlich besichtigen konnte - aber nicht musste.  Ein Geschäft mit Osterhasen und Weihnachtsmännern passte allerdings nicht zu dem schönen Wetter,.

Am Mittwoch fuhren wir mit dem Rad nach Ückeritz, Zinnowitz und Kolpinsee. Hier gefiel uns Kolpin mit seinem See besonders. KolpinseeDie Strecke war sehr schön, durch den Wald und an schicken Ferienhäusern vorbei. Allerdings war sie auch ganz schön anstrengend, aber dank unserer E-Bikes konnten wir auch Steigungen von mehr als 15% meistern.

Am Donnerstag, den 15. September war die schöne Zeit dann wieder zu Ende und unsere Freunde fuhren nach Hause und wir noch nach Tabarz in Thüringen, wo wir zum Geburtstag erwartet wurden und noch bis Montag blieben, bevor wir uns auch auf die Heimreise machten.     

 

 

 

Zempin

 

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